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Hitzepol Österreich

Dienstag, 23.02.2016, Forschen, Universität, presse

Ausstellung an der Uni Graz zeigt mögliche Konsequenzen des Klimawandels

„Das ist der wärmste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen.“ Ein in Medienberichten oft gebrauchter und teilweise inflationär wahrgenommener Zusatz – doch diese Aussage ist ein deutlicher Hinweis auf den Klimawandel. Die Statistik zeigt: Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die durchschnittliche Temperatur auf der Erdoberfläche um etwa ein Grad gestiegen. In Österreich war das Jahr 2014 sogar das wärmste in der 247-jährigen Messgeschichte. Und derzeit ist kein Ende der Hitzekurve in Sicht. Was bedeutet diese Entwicklung? Wie beeinflusst sie die Lebensumstände in Graz und Österreich? Was trägt jedeR Einzelne zum Klimawandel bei, wie könnte man ihn bremsen? Oder ist es schon zu spät dafür?


Antworten auf diese Fragen geben NachwuchsforscherInnen des vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF geförderten Doktoratskollegs „Climate Change“ der Uni Graz in der Ausstellung „KliMacht|CliMatters“. Mit interaktiven Spielen, Ausstellungsstücken und Postern erklären sie die Grundlagen, Ursachen und Folgen des Klimawandels anhand von zwei plausiblen Zukunftsszenarien bis 2100. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 3. März 2016, um 19 Uhr im UniGraz@Museum im Hauptgebäude eröffnet. Der Eintritt ist bei der Eröffnung frei.


„Als roter Faden zieht sich das Thema der Verantwortung durch die Schau“, erklärt die Koordinatorin des Doktoratskollegs, Dr. Bettina Lackner, den Titel. „Wir zeigen auf, was auf unterschiedlichen Ebenen unternommen werden kann, damit unsere Welt auch in der Zukunft lebenswert bleibt. ‚KliMacht‘ steht dabei für jene Achtsamkeit, die wir diesem global so herausfordernden Thema entgegenbringen sollten.“ Welche Staaten beispielsweise für hohe Treibhausgas-Emissionen verantwortlich sind, wird ebenso thematisiert wie die Rolle, die jedeR Einzelne im Prozess des Klimawandels spielt. „Anhand eines einfachen Spiels können BesucherInnen erkennen, welche möglichen Auswirkungen ihr ganz persönliches Verhalten auf das Klima der Zukunft hat“, so Lackner. Bekannte Schlagworte wie etwa das 2-Grad-Ziel – damit ist die maximale globale Temperaturerhöhung gemeint, mit der sich die Auswirkungen der Erderwärmung auf ein erträgliches Maß einschränken ließen – sind ebenfalls Teil der Schau. Abschließend beschäftigen sich die JungforscherInnen mit Mythen zum Klimawandel sowie mit Initiativen, die versuchen, ihn zu vermeiden.

Ihre Kooperationspartner sind das Projekt Denkzeitraum 2016 „Wem gehört das Klima?“ des Arbeitsbereichs Praktische Philosophie der Uni Graz, der Grafiker Roman Klug der Abteilung Presse + Kommunikation der Uni Graz sowie der Ausstellungsmacher Jakob Pock.

 

>> Akustischer Vorgeschmack: Drei Studierende des Doktoratskollegs geben im Webradio der Grazer Universitäten Einblicke in die Ausstellung „KliMacht|CliMatters“

 

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